Als Selbständige oder Inhaber einer Einzelfirma führen Sie die Buchhaltung oft selbst: die Milchbüchleinrechnung nach Art. 957 Abs. 2 OR, die MWST-Abrechnung und die Aufstellungen für die Steuererklärung. Alles beginnt mit den Buchungen auf dem Geschäftskonto – und die bekommen Sie von PostFinance, Raiffeisen, UBS oder Ihrer Kantonalbank oft nur als PDF. SmartKontoauszug wandelt die Auszüge von 13 Schweizer Banken in eine Excel- oder CSV-Tabelle um und übernimmt jede Spalte des Auszugs: Buchungsdatum, Valuta, Buchungstext, Betrag und Saldo, mit den Beträgen im Schweizer Zahlenformat. So markieren Sie Privatbezüge, ordnen Kostenarten zu und bilden Summen in Minuten statt Stunden.
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Vorteile
Jede Zeile des Auszugs landet mit Datum, Buchungstext und Betrag in der Tabelle. Das Übertragen von Hand – bei zwölf Monatsauszügen der zeitraubendste Schritt – entfällt.
Unter CHF 500'000 Umsatz genügt nach Art. 957 Abs. 2 OR die Aufzeichnung von Einnahmen, Ausgaben und Vermögenslage. Eine Tabelle, die sich filtern und monatlich saldieren lässt, ist dafür die passende Form.
Einnahmen und Ausgaben, Vermögenslage sowie Privatentnahmen und Privateinlagen entstehen aus derselben Tabelle: Privatzeilen markieren, Kostenarten zuordnen, summieren.
Beträge mit Apostroph und Punkt (1'234.56) werden richtig gelesen, ebenso EUR- oder USD-Konten bei Schweizer Banken. Die Währung kommt aus dem Auszug, umgerechnet wird nichts.
Kein Abo, kein Programm: Für viele Einzelfirmen reicht Excel. Wer mit Banana Buchhaltung arbeitet, baut die Tabelle mit wenigen Formeln in das Importformat um.
Statt eines PDF-Stapels übergeben Sie eine Tabelle mit markierten Privatbezügen. Das spart Rückfragen und Honorarstunden beim Abschluss.
Anwendungsfälle
Einnahmen und Ausgaben des Jahres als Tabelle, Monat für Monat gegen den Endsaldo des Auszugs saldiert. Geht die Rechnung nicht auf, fehlt eine Zeile.
Gutschriften je Quartal oder Halbjahr summieren. Wer mit Saldosteuersatz nach vereinnahmten Entgelten abrechnet, hat damit den Grossteil der Zahlen.
Die drei Aufstellungen nach Art. 125 Abs. 2 DBG: Einnahmen und Ausgaben, Vermögenslage per 31. Dezember, Privatentnahmen und Privateinlagen.
Eine Tabelle pro Konto und Jahr, Privatzeilen markiert – bereit für Abschluss und Steuererklärung durch den Treuhänder.
Anleitung
Laden Sie die Monats- oder Jahresauszüge Ihres Geschäftskontos aus dem E-Banking oder E-Finance als PDF herunter, dazu die Kreditkartenabrechnungen. Manche Banken löschen E-Dokumente nach gut einem Jahr aus dem Postfach.
Laden Sie alle Monate eines Jahres gleichzeitig hoch, auch von mehreren Konten. Die Dateien werden einzeln und parallel verarbeitet.
Wählen Sie Excel für die eigene Auswertung oder CSV für den Import in Ihre Software. Beide enthalten jede Spalte des Auszugs mit den Beträgen im Schweizer Zahlenformat.
Markieren Sie Überweisungen aufs Privatkonto, Krankenkasse und Steuern als Privatbezüge, Einzahlungen vom Privatkonto als Privateinlagen und Überträge zwischen eigenen Konten als Umbuchungen.
Geben Sie jeder übrigen Zeile eine Einnahmen- oder Ausgabenart und prüfen Sie monatlich: Anfangssaldo plus Gutschriften minus Belastungen muss den Endsaldo des Auszugs ergeben.
Die Tabelle ist Ihr Arbeitsmittel, nicht der Beleg. Das Original-PDF bewahren Sie zehn Jahre auf – Art. 126 Abs. 3 DBG verlangt das für alle Belege, die mit der selbständigen Tätigkeit zusammenhängen. Was der Auszug nicht zeigt, ergänzen Sie am Jahresende: Kassabuch, Debitoren, Kreditoren und Inventar.
So funktioniert's
Von der PDF-Datei zur fertigen Tabelle – ohne Vorkenntnisse, ohne Installation.
Ziehen Sie Ihren Kontoauszug in das Upload-Feld oder klicken Sie zum Auswählen.
Auch mehrere PDFs auf einmal möglich – etwa ein ganzes Jahr aus dem E-Banking. Die Übertragung ist per HTTPS verschlüsselt.
Ihre Bank wird automatisch erkannt und alle Buchungen werden präzise ausgelesen.
Kein manuelles Anpassen, kein Template-Mapping. Buchungsdatum, Valuta, Betrag, Buchungstext und Saldo werden zuverlässig übernommen – auch im Schweizer Zahlenformat mit Apostroph (1'234.56).
Laden Sie das Ergebnis als Excel (.xlsx) oder CSV herunter – in Sekunden fertig.
Die Tabelle ist sofort verwendbar für die Buchhaltung, in Excel und Google Sheets oder zur Weitergabe an Ihr Treuhandbüro.
Exportformate
Laden Sie die Buchungen als saubere Excel- oder CSV-Datei herunter – bereit für die Buchhaltung, die Jahresrechnung oder die Weitergabe an Ihre Software.
Sicherheit & Datenschutz
Wir verarbeiten Ihre Finanzdaten mit der gleichen Sorgfalt, die Sie von Ihrer Bank erwarten.
DSG- & DSGVO-konform · Server in Deutschland · Keine Weitergabe an Dritte
Häufige Fragen
Ja, wenn sie vollständig, wahrheitsgetreu und nachprüfbar ist (Art. 957 Abs. 3 OR) und zu jeder Zeile ein Beleg existiert. Die Tabelle aus dem Kontoauszug ist die Grundlage; Kassabuch, Debitoren und Inventar ergänzen Sie am Jahresende.
Nein. Beizulegen sind nach Art. 125 Abs. 2 DBG die unterzeichnete Jahresrechnung oder die Aufstellungen über Einnahmen und Ausgaben, Vermögenslage sowie Privatentnahmen und Privateinlagen. Die Auszüge legen Sie auf Verlangen vor und bewahren sie zehn Jahre auf.
Als Inhaber einer Einzelfirma zahlen Sie sich keinen Lohn. Überweisungen aufs Privatkonto, Krankenkassenprämien oder Steuern vom Geschäftskonto sind Privatbezüge, keine Ausgaben. In der Tabelle markieren Sie diese Zeilen – ihre Summe ist die Aufstellung über Privatentnahmen.
Bei vereinnahmten Entgelten liefert der Auszug Zeitpunkt und Bruttobetrag jeder Gutschrift. Mit Saldosteuersatz reicht das meist, bei der effektiven Methode brauchen Sie zusätzlich den Steuersatz aus der Rechnung.
Ja. Beträge mit Apostroph als Tausendertrenner und Punkt als Dezimaltrenner (1'234.56) werden korrekt ausgelesen. Auszüge von EUR- oder USD-Konten bei Schweizer Banken behalten ihre Währung – sie wird aus dem Dokument übernommen, nichts wird umgerechnet.
Ja. Banana liest Textdateien mit den Spalten Datum, Beschreibung, Einnahmen und Ausgaben ein. Wie Sie die Excel-Tabelle dafür umbauen und als Tabulator-getrennte Datei speichern, zeigt der Beitrag zum Import in Banana.
Ja. Laden Sie die PDFs verschiedener Konten und Banken zusammen hoch. Jede Datei wird einzeln verarbeitet, sodass Sie alle Buchungen in einheitlich strukturierten Tabellen erhalten.
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