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QR-Rechnung

Auch bekannt als: Swiss QR Code

Die QR-Rechnung ist seit Oktober 2022 der Standard für Rechnungen in der Schweiz. Sie ersetzt die roten und orangen Einzahlungsscheine und enthält alle Zahlungsdaten in einem QR-Code.

Die QR-Rechnung wurde am 30. Juni 2020 von SIX eingeführt und löste am 30. September 2022 die roten und orangen Einzahlungsscheine vollständig ab. Sie kombiniert die klassische Rechnung mit einem Swiss QR Code, der alle für die Zahlung notwendigen Informationen maschinenlesbar enthält.

Aufbau

Die QR-Rechnung besteht aus drei Teilen:

  1. Rechnungsteil – die eigentliche Rechnung mit Positionen und Beträgen.
  2. Empfangsschein – DIN A6, links unten, für die manuelle Einzahlung am Postschalter.
  3. Zahlteil – DIN A6, rechts unten, mit dem QR-Code in der Mitte.

Im Zentrum des QR-Codes ist immer ein Schweizerkreuz aufgedruckt – daran erkennt man einen gültigen Swiss QR Code.

Drei Referenzarten

TypVerwendungIBAN
QR-ReferenzErsetzt den orangen Einzahlungsschein (mit Referenznummer)QR-IBAN (BC-Nr. 30000–31999)
Creditor ReferenceISO 11649, international einsetzbarReguläre IBAN
Ohne ReferenzErsetzt den roten EinzahlungsscheinReguläre IBAN

Vorteile gegenüber dem Einzahlungsschein

  • Maschinenlesbarkeit: Banking-Apps scannen den QR-Code, alle Felder werden automatisch ausgefüllt.
  • Mehr Daten: Bis zu 140 Zeichen Mitteilung sowie strukturierte Rechnungsinformationen (Swico S1 Standard).
  • Einheitlich: Eine Form für alle Zahlungsarten – innerhalb der Schweiz und SEPA-weit.
  • Buchhaltungsfreundlich: Beim Import in CAMT.053-Auszüge sind Referenzen sauber strukturiert auslesbar.

Häufige Fehlerquellen

  • Falsche IBAN-Variante: QR-IBAN nur mit QR-Referenz, normale IBAN nur ohne QR-Referenz.
  • Manuelles Abtippen der Referenznummer statt Scannen führt regelmässig zu Tippfehlern.
  • Fehlender oder beschädigter QR-Code macht den Zahlteil ungültig.

Verwandte Begriffe