Der Business Identifier Code ist der internationale Bezeichner für Banken und vergleichbare Finanzinstitute. Vergeben wird er von SWIFT in Brüssel, daher die Bezeichnung «SWIFT-Code» oder «SWIFT-BIC». In der Schweiz braucht man ihn vor allem für Zahlungen ins Ausland und für die Kommunikation mit den Banken über das SWIFT-Netzwerk.
Aufbau
| Position | Inhalt | Beispiel (UBS Zürich) |
|---|---|---|
| 1–4 | Bankcode | UBSW |
| 5–6 | Ländercode (ISO 3166) | CH |
| 7–8 | Ortscode | ZH |
| 9–11 | Filialcode (optional) | 80A |
Die 8-stellige Variante (UBSWCHZH) bezieht sich auf die Hauptstelle, mit den letzten drei Stellen XXX lässt sich das explizit machen (UBSWCHZHXXX).
Brauche ich den BIC noch?
Innerhalb des SEPA-Raums gilt seit Februar 2016 die «IBAN only»-Regel: Für eine Überweisung in Euro genügt die IBAN. In folgenden Fällen ist der BIC dennoch nötig:
- Zahlungen in Fremdwährung oder ausserhalb des SEPA-Raums.
- Manche älteren Buchhaltungs- und ERP-Systeme verlangen ihn weiterhin als Pflichtfeld.
- SWIFT-Nachrichten zwischen Banken (z. B. für MT940/MT942-Auszüge).
Innerhalb der Schweiz ergibt sich der korrekte BIC ohnehin aus der IBAN bzw. der Bankenclearing-Nummer (Stellen 5–9 der IBAN), sodass viele Tools ihn automatisch ergänzen.
BIC im CAMT.053
In CAMT.053-Auszügen findet man den BIC der Gegenpartei im Element <RltdAgts><DbtrAgt><FinInstnId><BICFI> bzw. <CdtrAgt>. Bei reinen Inlandzahlungen ist das Feld häufig leer, weil die IBAN bereits ausreicht.
